30 Jahre INSELGALERIE Berlin – mit der Ausstellung „Archipel der freundlichen Utopien“
Die Inselgalerie präsentiert zu ihrem 30-igsten Jubiläum eine große Ausstellung gemeinsam mit „Gast“-Künstlerinnen von alpha nova & galerie futura, vom Frauenmuseum Berlin, der GEDOK Berlin und dem Verein der Berliner Künstlerinnen 1876.
Ganz zu Beginn war die Inselgalerie eine Insel in Ostberlin, aber längst verstehen sich die „Xanthippen“ als genuinen Teil einer Gruppe Berliner Institutionen, die die Arbeit Bildender Künstlerinnen kontinuierlich präsentiert und fördert.

30 Jahre – ein Jubiläum, das sich sehen lassen kann. Die Inselgalerie präsentiert in sechs Wochen die Werke von 37 Berliner Künstlerinnen.
Warum der Titel freundliche Utopien? Die Frage nach utopischen Entwürfen, Ideen und deren Sinnhaftigkeit ist virulent in diesen Zeiten, die unsicher, gar bedrohlich scheinen. Schauen Sie sich das „Ergebnis“ in der Ausstellung selbst an und urteilen Sie!
Vom 21. August bis 4. Oktober 2025
INSELGALERIE Berlin, Petersburger Straße 76 A, 10249 Berlin
Di-Fr 14-19 Uhr / Sa 13-17 Uhr
www.inselgalerie-berlin.de
Mit den Künstlerinnen von
alpha nova & galerie futura – Cornelia Herfurtner, Mikala Hyldig Dal, Magdalena Kallenberger, Juli Schmidt und Gisela Weimann
Frauenmuseum Berlin – Judith Brunner, Katia Sophia Ditzler, Ulrike Dornis, Christine Falk und mabois
GEDOK Berlin – Ina Abraham, Anja Asche, Marion Luise Buchmann, Daniela Butsch, Katrin Grote-Baker, Renate Kohl, Silke Konschak, Gabriele Nocker, Sibille Riechardt, Miriam Tamayo und Orla Wolf
Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 – Ines Doleschal, Lioba von den Driesch und IrÈne Hug
XANTHIPPE e.V. – Sonja Blattner, Catherine Bourdon, Brigitte Denecke, Susanna Gyalokay, Kim Dotty Hachmann, Rosika Jankó-Glage, Gisela Kurkhaus-Müller, Dörte Lützel-Walz, Benita Mylius, Marianne Schröder, Miriam Smidt, Beate Tischer und Tanja Wekwerth

Dabei ist auch mabois mit ihrem Soundrelief 03 mit dem Titel „Das Kollektiv…die Ränder 2025“ – einer Gesamtgröße 140 x 55 x 10 cm
Dazu schreibt die Künstlerin mabois:
„Im Kollektiv und an den Rändern (der Gesellschaft) findet wesentliches statt. In der Regel werden die Ränder übersehen. Licht erzeugt Schatten. In dieser reliefartigen Installation an der Wand entstehen durch die übereinander montierten Holzteile neue Räume, Zwischenräume, schattige Ränder. Aus diesen schattigen Raumrändern schieben sich Worte als Sound. Es sind Stichworte, Satzfetzen, die ich ständig unterwegs aufzeichne. Z. B. Beim Stehen an einem Brückengeländer, im Café… . Ich setze diese Wortfetzen in den Kontext eines Zitates von Walter Benjamin aus den Thesen zur Geschichte: Über das Kollektiv. Mit einem zwischen den Holzteilen hängenden Kopfhörer kann man Worte und Satzfetzen als melodische Endlosschleife hören, unterbrochen durch Lachen.“
